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Besondere Vorschriften bei der Versorgung von Gesellschafter-Geschäftsführern, AG-Vorständen von und dem Gesellschafter-Geschäftsführer nahestehenden Personen

Aufgrund dieser besonderen Stellung des Gesellschafter-Geschäftsführers einer GmbH müssen eine Vielzahl von allgemeinen und besonderen Voraussetzungen erfüllt sein, damit eine Versorgungszusage über die Unterstützungskasse steuerlich anerkannt wird. Diese gelten insbesondere für einen steuerlich beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführer.

Die steuerlich beherrschende Stellung eines GmbH-Gesellschafters liegt dann vor, wenn er die Mehrheit der Stimmrechte besitzt und deshalb bei Gesellschaftsversammlungen entscheidenden Einfluss ausüben kann. Eine Beteiligung von 50% oder weniger reicht nur dann aus, wenn besondere Umstände hinzutreten, z.B. drei zu gleichen Teilen an einer Kapitalgesellschaft beteiligte Gesellschafter Geschäftsführer. Der nicht beherrschende Gesellschafter-Geschäftsführer, oder Minderheitsgeschäftsführer ist mit weniger als 50% an der Gesellschaft beteiligt. Dabei unterscheidet man zwischen wesentlicher Beteiligung (25% bis 50%) und unwesentlicher Beteiligung (weniger als 25%).

Beherrschende  Gesellschafter-Geschäftsführer unterliegen nicht dem Schutz des BetrAVG. Bei der Einrichtung der Versorgung für beherrschende Gesellschafter-Geschäftsführer sind zusätzlich folgende Voraussetzungen zu beachten (Voraussetzungen nach KStG und KStR):

Die Besonderheiten gelten grundsätzlich auch für dem Gesellschafter-Geschäftsführer nahestehende Personen sowie unter gewissen Voraussetzungen für Vorstände von Aktiengesellschaften (mit Mehrheitsaktienbesitz) und deren Angehörigen.

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